Meine liebsten deutschen Kinderbücher

Wie bereits erwähnt, schreibe ich selbst gerade an einem Kinderbuch und habe schon viele Kurzgeschichten verfasst. Dabei habe ich natürlich viele Bücher auch selbst gelesen, mit meiner Tochter hat das Ganze aber noch größere Ausmaße angenommen. Obwohl ich auch sehr gern mit ihr spiele, ist das Vorlesen doch unser gemeinsames Ritual geworden. Welche Bücher mir besonders gut gefallen, erfahrt ihr im Folgenden.

Emil und die Detektive

In dem Buch, das 1929 geschrieben wurde und von dem berühmten Erich Kästner stammt, geht es um Emil Tischbein. Der Zwölfjährige stammt aus Neustadt und reist zum ersten Mal ins große Berlin, weil er dort Verwandte besucht. Seine Mutter gibt ihm ein kleines Taschengeld mit und Emil macht sich auf den Weg. Leider wird das Geld von einem Mitreisenden gestohlen. Emil traut sich nicht, dies der Polizei zu melden, da er selbst etwas ausgefressen hat. Stattdessen verfolgt er den bösen Dieb und versucht auf eigene Faust, sein Geld zurückzubekommen.

Auf seiner Jagd trifft er andere Jugendliche, die schnell beschließen, ihn bei seiner Mission zu unterstützen. Sie sammeln verschiedene Beweise und entwickeln sich zu richtigen Kinderdetektiven, die fortan „Parole Emil!“ rufen, um ihrer geheimen Mission einen Namen zu geben. Letztlich gelingt es den Kindern, den Dieb zu stellen. Vielmehr noch: Der Gesuchte ist ein Bankräuber, weshalb Emil eine Belohnung über 1000 Mark erhält.

Die unendliche Geschichte

Der berühmte Roman von Michael Ende ist einer meiner Lieblinge. Erstmals erschien das Buch im Jahr 1979, ist aber noch immer ein echter Klassiker, den jedes Kind erleben sollte. Das Buch regt die Fantasie an, ist aber gleichzeitig ein Bildungsroman.

Das Buch spielt zum Großteil in einer Fantasiewelt, die Phantasien genannt wird. Die Welt droht, völlig von dem „Nichts“ verschluckt zu werden und nichts wird zurückbleiben. Es gibt außerdem eine Rahmenerzählung, diese wird in verschiedene Abschnitte unterteilt. Dabei kristallisieren sich zwei Hauptpersonen heraus, Bastian Balthasar Bux sowie Atréju. Bastian ist ein Mensch, der die Geschichte um das Land Phantasien liest, während Atréju ein Jäger in Phantasien ist. Er hat es sich zum Ziel gemacht, das Land zu retten!

Momo

Momo ist ein weiterer Roman von Michael Ende. Ihr merkt: Ich mag diesen Autor. Das Buch erschien im Jahr 1973 und ich weiß noch genau, wie mich die Geschichte als Kind selbst verzückte.

Der Titel des Buchs ist gleichzeitig die Hauptperson. Momo lebt in einem Amphitheater und die Geschichte spielt in einer Fantasiewelt. Sie wird beschrieben als Mädchen mit schwarzem Lockenkopf und schwarzen Augen, auch ihre Füße sind Pechschwarz. Sie ist arm, hat aber eine Gabe: Sie kann besonders gut zuhören. Bald erfährt sie von den grauen Herren, die den Menschen ihre Zeit stehlen und es beginnt eine wilde Reise.

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